
Du suchst nach âOnlyFans Creator Kostenâ, weil du nicht nur posten willst, sondern planbar leben. Und ja: Gerade wenn du als TĂ€nzerin Choreos und BTS-Clips monetarisierst, fĂŒhlt sich jeder schlechte Tag doppelt teuer anâweil du trotzdem liefern musst. Ich bin MaTitie (Top10Fans-Editor), und ich will dir hier eine Kosten-Logik geben, die dir StabilitĂ€t bringt: Was OnlyFans dich wirklich kostet, welche Ausgaben sich lohnen, und wie du Preise so setzt, dass am Monatsende mehr ĂŒbrig bleibt.
Die wichtigste Frage zuerst: Welche âGebĂŒhrâ nimmt OnlyFans wirklich?
OnlyFans ist im Kern simpel: Fans zahlen ein Monatsabo fĂŒr deinen Feed. ZusĂ€tzlich verdienst du ĂŒber Trinkgelder (Tips) und Pay-per-View (PPV) Nachrichten/Inhalte. Von allem, was du auf OnlyFans einnimmst, behĂ€lt die Plattform 20% einâdu bekommst 80%. Das ist die zentrale, fixe Kostenposition.
Das ist auch der Grund, warum sich OnlyFans so stark als GeschĂ€ftsmodell etabliert hat: hohe Plattformmargen. In Berichten wurde z.âŻB. thematisiert, dass der EigentĂŒmer Leonid Radvinsky 2024 sehr hohe Dividenden erhalten haben soll. FĂŒr dich als Creator heiĂt das: Die 20% sind nicht verhandelbarâalles, was du optimieren kannst, sind deine variablen Kosten und deine Preis-Architektur.
Merksatz: Wenn du 1.000 ⏠brutto auf OnlyFans verdienst, sind 200 ⏠Plattformfee weg, bevor du ĂŒber irgendetwas anderes nachdenkst.
âKostenâ sind nicht nur Geld: Die 5 Kosten-Arten, die Creator in Deutschland wirklich treffen
Wenn Creator âKostenâ googeln, meinen sie meist Ausgaben wie Kamera oder Outfits. In der Praxis gibt es fĂŒnf Blöckeâund zwei davon sind die, die dich mental am meisten auslaugen:
- Plattformkosten (fix): 20% Fee auf alle Einnahmen.
- Zahlungs- und Toolkosten (halb-fix): Apps, Cloud, Schnitt, Planung, Audio.
- Produktionskosten (variabel): Licht, Kamera, Requisiten, Studio, Outfits, NĂ€gel/Make-up (falls du das einplanst), Location.
- Marketingkosten (variabel): Zeit oder Geld fĂŒr Reichweite (z.âŻB. Creator-Collabs, Promos, Assets).
- âUnsichtbareâ Kosten (die dich kaputt machen können): Zeit, Energie, Risiko, emotionale Abnutzung.
Gerade Punkt 5 ist in vielen Erfahrungsberichten das eigentliche Thema: Es gibt kein âGeld-fĂŒr-nichtsâ. Die MĂ€rkte sind launisch, Aufmerksamkeit ist volatil, und der Druck, jeden Tag âgut draufâ zu wirken, ist real. (Und ja: das gilt auch dann, wenn dein Content eher tĂ€nzerisch/Ă€sthetisch ist und nicht explizit.)
Was Fans typischerweise zahlen â und warum das fĂŒr deine Kalkulation wichtig ist
FĂŒr viele Creator-Profile liegen Abopreise oft im Bereich 8 bis 15 USD (je nach Nische, Region, Promo-Strategie). FĂŒr dich ist das keine âRegelâ, aber ein Anker: Du konkurrierst nicht nur ĂŒber Erotik-Grad, sondern ĂŒber Klarheit des Angebots. Tanz + Choreo + BTS kann premium seinâwenn du es wie ein Produkt bĂŒndelst.
Wichtig: Preis ist nicht nur Einnahme, sondern auch Support-Kosten. Niedriger Abo-Preis kann mehr Masse bringen, aber auch mehr Nachrichten, mehr Erwartungsdruck, mehr PPV-Verhandlungen. Das ist echte Arbeitszeit.
Die Kernrechnung: Dein âNetto pro Fanâ statt nur Abo-Preis
Hier ist die Rechnung, die dich aus dem BauchgefĂŒhl holt:
Netto pro Fan pro Monat = (Abo + Ă Tips + Ă PPV) Ă 0,8 â variable Kosten pro Fan â Zeitkosten
Zeitkosten klingen abstrakt. Machâs konkret: Setz dir intern einen Stundenwert (z.âŻB. 25â60 âŹ/h, je nach Ziel). Wenn du pro 10 Fans im Monat 3 Stunden extra DMs/Customs hast, ist das ein Kostenblock.
Mini-Beispiel (damit es sich âechtâ anfĂŒhlt)
- Abo: 12 âŹ
- Ă PPV/Tips pro Fan: 6 âŹ
- Brutto pro Fan: 18 âŹ
- Nach OnlyFans (80%): 14,40 âŹ
- Variable Kosten (z.âŻB. Musik-Tool, Requisiten umgelegt): 1,40 âŹ
- Zeitkosten: 20 Minuten pro Fan/Monat (DMs, Uploads, Requests). Bei 30 âŹ/h sind das 10 ⏠pro 3 Fans â 3,33 ⏠pro Fan.
Ăbrig: 14,40 â 1,40 â 3,33 = 9,67 ⏠pro Fan/Monat
Bei 200 aktiven Fans wĂ€ren das 1.934 ⏠vor weiteren allgemeinen Kosten. Das ist die Art Rechnung, die dir Planbarkeit gibtâund die dich vor âAbo zu billig, dafĂŒr tot vor Arbeitâ schĂŒtzt.
Deine realistischen Creator-Ausgaben: Was du brauchst (und was erstmal nicht)
Du musst kein High-End-Studio bauen. Als TĂ€nzerin ist es sogar oft besser, clean & konsistent statt âteuer & unregelmĂ€Ăigâ.
Sinnvolle Basis (Budget-freundlich)
- Licht: 1â2 Softboxen oder ein gutes Keylight + ggf. kleiner Fill
- Ton: Ansteckmikro oder Richtmikro (Tanz-BTS lebt von AtmosphÀre)
- Stativ/Gimbal: stabile Shots = weniger Schnittstress
- Backdrop/Ordnung: neutraler Hintergrund spart Retakes
- Schnitt-App: zuverlÀssig, schnell, Templates
âNice to haveâ (erst wenn Einnahmen stabil sind)
- Zweite Kamera-Perspektive (fĂŒr Choreo-Detailshots)
- Bezahlte Musik-/Soundbibliotheken (wenn du regelmĂ€Ăig veröffentlichst)
- Studio-Miete (nur, wenn es deinen Output wirklich erhöht)
- Assistenz/Editor (erst, wenn du dadurch mehr veröffentlichst, nicht nur hĂŒbscher)
Regel: Kaufe nur, was entweder (a) Upload-Zeit reduziert oder (b) deine Conversion messbar erhöht (z.âŻB. bessere Thumbnails/Trailer).
Die verstecktesten Kosten: Energie, Scham-Stress, soziale Reibung
In den letzten Tagen gab es wieder Interviews und Diskussionen darĂŒber, wie stark OnlyFans auch auf Beziehungen, Freundeskreise und IdentitĂ€t wirkt. Selbst wenn du ânurâ Tanz/Art/Behind-the-scenes machst, kann es sein, dass Menschen komisch reagierenâund dass du anfĂ€ngst, dich zu erklĂ€ren.
Das ist keine Moralfrage, sondern ein Kostenpunkt: kognitive Last. Wenn du eh schon Tage hast, an denen du dich zum LĂ€cheln zwingst, brauchst du ein System, das dich schĂŒtzt:
- Content-Buffer: 2â4 Wochen vorproduzieren (auch kurze Clips zĂ€hlen)
- âBad-Dayâ-Format: Low-Effort, aber markenkonform (z.âŻB. 30â60 Sek. BTS, Warm-up, Footwork-Detail, Outtake + kurzer Text)
- DM-Zeiten: feste Fenster, nicht 24/7
- Boundary-Skripte: Copy-Paste-Antworten fĂŒr Preisfragen, Customs, No-Gos
Das senkt nicht nur Stressâes ist Kostenkontrolle. Burnout ist die teuerste âAusgabeâ, weil er deinen Output stoppt.
Preisstrategie, die zu Tanz & Choreo passt (ohne dich zu verheizen)
Du willst planbare Systeme. Dann bau dein Angebot in Ebenen:
Ebene 1: Abo = âverlĂ€ssliches Grundgehaltâ
Abo soll nicht alles leisten. Es ist dein StabilitÀtsanker:
- Feed: regelmĂ€Ăige Choreo-Snippets, BTS, Mood-Videos
- klare Frequenz (z.âŻB. 3Ă pro Woche)
- klare Erwartung (was bekomme ich, was nicht)
Ebene 2: PPV = âPremium fĂŒr die Fans, die mehr wollenâ
PPV ist perfekt fĂŒr:
- vollstÀndige Choreo (lange Version)
- alternative Takes/Winkel
- âDirectorâs Cutâ (Fehler + ErklĂ€rung)
- thematische Packs (z.âŻB. âStudio Session Vol. 1â)
Ebene 3: Customs = âHigh-Touch, hoher Preisâ
Customs sind teuerânicht nur fĂŒr Fans, auch fĂŒr dich. Setze Regeln:
- begrenzte Slots pro Woche
- Mindestpreis, der deine Zeit wirklich bezahlt
- klare Lieferzeit
- klare Grenzen (was du nicht machst)
Praktischer Satz: âCustom-Slots sind limitiert, damit der Feed stabil bleibt.â
âWas kostet es, mit OnlyFans anzufangen?â â eine ehrliche Spanne
FĂŒr Creator in Deutschland ist ein realistischer Startbereich:
- Minimal (wenn du schon Smartphone + Licht hast): 0â150 âŹ
- Solide Basis (Licht + Ton + Stativ + App): 200â600 âŹ
- Semi-Pro Setup (zusĂ€tzliche Tools, Backdrops, ggf. Studio-Tests): 700â2.000 âŹ
Aber: Die Zahl allein ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, ob du damit Konstanz kaufen kannst. Konstanz schlÀgt Perfektion.
Was du bei âKostenâ nie vergisst: Steuern & RĂŒcklagen (ohne Panik, aber mit System)
Ich halte es bewusst einfach und nicht ĂŒber-juristisch: Wenn du Einnahmen erzielst, gibt es in der Regel steuerliche Pflichten. Der hĂ€ufigste Fehler ist nicht âzu wenig verdientâ, sondern âzu wenig zurĂŒckgelegtâ.
Simple Creator-Regel: Lege von jeder Auszahlung direkt einen festen Prozentsatz zurĂŒck (z.âŻB. 25â35%, je nach individueller Situation) und fasse es nicht an. Wenn du unsicher bist, hol dir eine Steuerberatungâdas ist oft billiger als spĂ€terer Stress.
RĂŒcklagen sind ĂŒbrigens auch Anti-Angst: Du fĂŒhlst dich weniger ausgeliefert, wenn ein Monat schlechter lĂ€uft.
Warum âOnlyFans boomtâ trotzdem nicht âGeld ist sicherâ bedeutet
Medien greifen gern Stories auf, in denen bekannte Personen OnlyFans als Chance sehenâoft, weil klassische Einnahmewege unsicher sind. Genau diese Dynamik ist der Punkt: OnlyFans kann ein starkes Tool sein, aber es ist Markt + Algorithmus + Aufmerksamkeit. Planbarkeit entsteht nicht durch âmehr postenâ, sondern durch:
- wiederholbare Formate
- klare Preisleiter
- messbare Akquise-KanÀle
- Kostenobergrenzen (fĂŒr Tools/Produktion)
- eine Routine, die dich nicht auffrisst
Wenn du aus der Kunst kommst (und du bist nicht die Einzige), ist die Umstellung schwer: Kunst ist Ausdruck, Business ist Wiederholung. Du musst dich nicht verbiegenâaber du brauchst ein System, das Ausdruck tragfĂ€hig macht.
Deine Kosten-Kontrollliste (damit du heute starten kannst)
Hier ist eine Liste, die ich Creatorinnen in Deutschland gebe, die StabilitÀt wollen:
1) Lege deine âFixkosten pro Monatâ fest
- Tools (Schnitt, Cloud, Planung)
- Internet/Hardware-Anteil (grob)
- ggf. Studio (nur wenn regelmĂ€Ăig)
Ziel: Eine Zahl, die du jeden Monat decken musst.
2) Lege dein âContent-Budgetâ fest (Deckel drauf)
Ein fester Betrag, den du ohne schlechtes Gewissen ausgeben darfst. Alles darĂŒber braucht eine BegrĂŒndung (âspart Zeitâ oder âsteigert Conversionâ).
3) Lege DM-Zeiten fest (Kosten in Stunden!)
DMs sind Umsatz, aber auch Kosten. Plane sie wie Trainingseinheiten: feste Slots.
4) Baue ein 14-Tage Content-Polster
Wenn du mal einen Tag innerlich durchhĂ€ngst, rettet dich das Polster. Es ist wie ein finanzieller Pufferânur fĂŒr Energie.
5) Messe eine Sache pro Woche
Nicht 20 Kennzahlen. Eine:
- Abo-Conversion aus Promo-Clip
- PPV-Kaufquote
- Churn (KĂŒndigungen)
- DM-Zeit pro Einnahme-Euro
âLohnt sich das fĂŒr mich als TĂ€nzerin?â â ja, wenn du es als Produkt denkst
Dein Vorteil: Tanz ist wiederholbar, seriell, und du kannst Variationen produzieren, ohne jedes Mal âalles neuâ zu erfinden.
Drei Produkt-Ideen, die oft funktionieren:
- Choreo-Serie (Staffeln): jede Woche ein Kapitel + BTS
- Skill-Fokus (Details): Footwork, Arme, MusikalitÀt, Performance-Mindset
- Behind-the-scenes als Kunstprozess: Skizze â Probe â Take â Final Cut (dein Fine-Arts-Background ist hier Gold)
So machst du dein Angebot klarâund Klarheit reduziert Kosten, weil weniger MissverstĂ€ndnisse, weniger âKannst du mal schnellâŠ?â, weniger Nachverhandlungen.
Der sanfteste Growth-Plan (ohne dich zu ĂŒberfordern)
Wenn du Angst vor instabilen MĂ€rkten hast, geh nicht auf âviral oder nixâ. Geh auf âwiederholbarâ:
Woche 1â2: Setup + 20 Inhalte vorproduzieren (kurz zĂ€hlt!)
Woche 3â4: Abo stabilisieren (Frequenz halten), 1 PPV pro Woche testen
Monat 2: 1 Collab/Monat + 1 neues Format (z.âŻB. âStudio Sundayâ)
Monat 3: Preise/PPV optimieren (nicht alles auf einmal Àndern)
Und wenn du UnterstĂŒtzung bei internationaler Sichtbarkeit willst: Du kannst leicht bei unserem Netzwerk andockenââjoin the Top10Fans global marketing networkâ. (Nur, wennâs zu deinem Tempo passt.)
Fazit: OnlyFans Creator Kosten sind steuerbarâwenn du die richtigen Hebel nutzt
Die 20% Plattformfee sind fix. Alles andere ist Strategie: Deine Zeit ist die teuerste Ressource, und dein Nervensystem ist dein wichtigstes Asset. Wenn du deine Kosten in Geld und Energie fĂŒhrst, wirst du ruhiger, klarer, und am Ende profitablerâohne dich zu verlieren.
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