Wenn du als Creatorin in Deutschland unterwegs bist, kennst du dieses Gefühl: Du willst wachsen, aber du willst auch nicht, dass ein einziger unglücklicher Clip, ein Shitstorm oder ein „falsches“ Image dir die Energie raubt. Gerade wenn dein Content künstlerisch ist (K‑pop Dance Covers, exklusive Tutorials, saubere Technik, Ästhetik), wirkt die Frage „Welche Stars machen OnlyFans?“ wie ein Kompass: Was ist gesellschaftlich akzeptierter geworden, welche Erwartungen bringen Fans mit – und wo lauern Risiken, die man nicht sieht, wenn man nur auf Followerzahlen schaut?

Ich bin MaTitie, Editor bei Top10Fans. Ich schaue mir Plattform-Dynamiken und Creator-Wachstum seit Jahren an, und Promi-Beispiele sind dabei weniger „Klatsch“ als ein Markt-Test im Großformat: Promis haben Reichweite, aber sie stoßen auf die gleichen Mechaniken wie du – Pricing, Content-Positionierung, Community-Führung, Presse-Frames, und die Frage, wie man sich emotional schützt.

Im Folgenden bekommst du:

  1. eine nüchterne, nicht wertende Einordnung, welche Stars (und bekannten Namen) OnlyFans nutzen,
  2. was diese Beispiele für deine Nische (Tanz + Tutorials) bedeuten,
  3. einen Plan, der dich vor typischen Branding-Fallen schützt – gerade, wenn du Angst vor negativen Kommentaren hast.

Welche Stars machen OnlyFans? (Und warum das wichtig ist)

OnlyFans ist längst nicht mehr nur „eine Sache“. Ja, viele verbinden die Plattform mit NSFW – gleichzeitig nutzen sie auch Musikerinnen, Reality-Stars und ehemalige Schauspielstars, um direkter mit Fans zu arbeiten oder Inhalte zu monetarisieren, die anderswo untergehen würden.

Aus den vorliegenden Berichten und Branchenbeobachtungen tauchen immer wieder diese Namen auf:

  • Cardi B: wird oft als Beispiel genannt, dass sich Promi-Reichweite extrem schnell monetarisieren lässt (mit starkem Brand-Charakter und klarer Fanbindung).
  • Bella Thorne: gilt als Paradefall für „Launch-Power“ – schnelle Einnahmen durch Hype, aber auch als Warnschild: Erwartungsmanagement ist alles.
  • Amanda Bynes (2025): wird als Beispiel genannt, dass „OnlyFans“ nicht automatisch „Adult Content“ bedeuten muss; es kann auch um Nähe, Updates und Community gehen.
  • Kate Nash: wird zitiert im Kontext „neue Monetarisierung, wenn klassische Einnahmen (Tour/Industrie) schwanken“.
  • Kerry Katona: spricht öffentlich darüber, mit OnlyFans „Millionen“ verdient zu haben – verbunden mit sehr klaren, teils polarisierenden Aussagen zur Arbeit und zum Geld.
  • Laura Müller: wird in Deutschland als prominenter Popkultur-Aufhänger rund um OnlyFans diskutiert – ein Beispiel dafür, wie schnell die öffentliche Debatte nicht mehr über Inhalte, sondern über Körper, Status und „Werte“ läuft (siehe Loma News).

Wichtig für dich: Du musst dich nicht mit irgendeinem Promi vergleichen. Du nutzt Promi-Beispiele wie Wetterberichte. Sie zeigen:

  • welche Narrative Medien lieben (Skandal, Tabubruch, „verdient X in Y Tagen“),
  • welche Narrative Fans übernehmen („Wenn Star X das macht, erwarte ich bei dir auch …“),
  • und welche Creator-Strategien langfristig stabil sind (klare Nische + klare Grenzen).

Was du als K‑pop-Dance-Cover-Creatorin daraus ableiten kannst

Du bist nicht „ein weiterer Account“. Deine Superkraft ist die Kombination aus:

  • Performance (Dance Cover),
  • Handwerk (Tutorials),
  • Exklusivität (mehr Tiefe als auf Social),
  • und einer klaren Ästhetik (Art-History-geschultes Auge: Komposition, Referenzen, Stimmungen).

Und genau hier passieren die häufigsten Missverständnisse: Fans kommen über virale Clips – wollen dann aber „mehr“, ohne zu wissen, welches „mehr“ du eigentlich anbietest.

1) Definiere dein „Mehr“ schriftlich, nicht nur im Kopf

Promis können mit Unschärfe leben, weil die Presse ihren Kontext liefert. Du brauchst etwas Besseres: ein klares Angebotsversprechen.

Beispiele für „Mehr“, das zu dir passt (ohne dich zu verbiegen):

  • Exklusive Tutorial-Reihen (z. B. „8 Wochen: Chorus Control“)
  • Slow-Motion Breakdowns + Kamera-Winkel
  • Warm-up & Mobility für Dancerinnen (verletzungsarm, nachhaltig)
  • Outfit/Stage-Style Studies (ästhetisch, nicht sexualisiert)
  • Behind-the-scenes: Proben, Fehler, Fortschritt (das macht dich menschlich)

Formuliere es als Satz, den du überall wiederholst:
„Bei mir bekommst du K‑pop Dance Covers plus klare, freundliche Tutorials, damit du die Moves wirklich lernst – ohne Druck, ohne Gatekeeping.“

Das ist Branding. Und Branding ist dein Schutzschild.

2) Star-Einnahmen sind nicht dein Benchmark – dein System ist es

In Artikeln werden gern Zahlen herumgereicht („X Millionen“, „Y in einem Tag“). Das ist Entertainment – aber für Creatorinnen ist es oft mentaler Sprengstoff: Man fühlt sich zu klein, zu langsam, zu spät.

Die Fortune-Analyse zur Creator Economy betont im Kern etwas, das ich in Creator-Daten ständig sehe: Der Markt ist größer und vielfältiger, als man „von außen“ denkt – und Wachstum ist oft die Summe aus Routine und Distribution, nicht der eine virale Moment. (Quelle: Fortune, 2026-01-18)

Dein Benchmark ist deshalb:

  • Konsistenz (wie oft lieferst du verlässlich?)
  • Conversion (wie gut wird aus Interesse ein Abo?)
  • Retention (wie viele bleiben nach 1–2 Monaten?)
  • Upsell ohne Druck (PPV/Extras, die sinnvoll ergänzen)

Wenn du diese vier Punkte steuerst, bist du unabhängiger von Launen – und auch unabhängiger davon, ob die Öffentlichkeit OnlyFans gerade „feiert“ oder „problematisiert“.


Die große Falle: Medien-Frames übernehmen dein Branding (wenn du sie lässt)

Ein deutsches Beispiel zeigt, wie schnell das passieren kann: Die Diskussion rund um Laura Müller wird in Medien nicht nur als „Plattform-Nutzung“ erzählt, sondern als Symbolgeschichte über Körperoptimierung und gesellschaftliche Prioritäten. Ob man dem zustimmt oder nicht: Der Punkt ist, dass die Erzählung oft über die Person gelegt wird, statt von ihr zu kommen. (Quelle: Loma News, 2026-01-16)

Für dich heißt das strategisch:

  • Du brauchst eine eigene, ruhige Sprache für das, was du tust.
  • Du brauchst Grenzen, die nicht verhandelbar sind.
  • Und du brauchst Formate, die deine Nische so klar machen, dass dich niemand „umetikettieren“ kann.

Ein praktisches „Anti-Frame“-Set (copy & paste)

Du kannst diese Sätze (angepasst) in Bio, Willkommensnachricht und angepinnten Post nutzen:

  • „Hier geht es um Tanz, Training und Tutorials – respektvoll und konstruktiv.“
  • „Ich beantworte Fragen gern, aber beleidigende Kommentare werden entfernt.“
  • „Wenn du nur provozieren willst: Das ist nicht der richtige Ort für dich.“

Klingt simpel. Wirkt aber wie ein Türsteher – freundlich, klar, konsequent.


Welche Promi-Strategien funktionieren – und welche sind riskant?

Hier ist die nüchterne Einordnung, ohne moralische Wertung:

A) „Mega-Reichweite, Mega-Launch“ (Cardi B, Bella Thorne)

Stärke: schnelle Monetarisierung, extreme Aufmerksamkeit.
Risiko: Erwartungschaos. Wenn Fans glauben, sie kaufen A, und du lieferst B, wird der Ton schnell aggressiv.

Übertrag auf dich:
Wenn du einen großen Push planst (z. B. ein virales Dance Cover), dann baue vorher „Schilder“ auf:

  • Trailer mit klaren Bulletpoints („Tutorials, Breakdown, Training“)
  • Preview-Clip, der zeigt, wie dein Tutorial aussieht
  • feste Upload-Tage, damit neue Leute nicht ins Leere laufen

B) „Community & Nähe, nicht zwangsläufig Adult“ (Amanda Bynes)

Stärke: OnlyFans als Mitgliedschaftsmodell, ohne dass du dich in eine Ecke drängen lässt.
Risiko: Fans testen Grenzen („Mach doch mal…“).

Übertrag auf dich:
Du darfst „Nein“ sagen, ohne dich zu erklären. Erklärungen wirken oft wie Einladungen zur Diskussion. Besser:

  • kurze Grenze („Das biete ich nicht an.“)
  • Alternative anbieten („Dafür gibt’s diese Woche einen Footwork-Drill.“)

C) „Kontroversen verkaufen kurzfristig, kosten langfristig“ (virale Skandal-Storys)

Berichte wie der Vorfall um OnlyFans-Models im Flug-Kontext zeigen, wie schnell aus Aufmerksamkeit ein Label wird, das sich verselbstständigt. (Quelle: Simple Flying, 2026-01-17)

Übertrag auf dich:
Wenn du emotional eher sensibel auf Kommentare reagierst, ist „Ragebait“ Gift. Dein Wachstum sollte sich nach dir anfühlen: elegant, wiederholbar, ruhig skalierbar.


Dein 90‑Tage-Plan: stabil wachsen, ohne dich zu verlieren

Das ist ein Rahmen, den ich Creatorinnen in deiner Situation gebe: ambitioniert, aber nervenschonend.

Phase 1 (Tage 1–14): Positionierung so klar, dass sie dich schützt

Deliverables:

  1. Nischen-Satz (1 Zeile)
  2. 3 Content-Säulen
    • Covers (Performance)
    • Tutorials (Education)
    • Behind-the-scenes (Bindung)
  3. Grenzenliste (für dich, nicht öffentlich)
    • Was bietest du nie an?
    • Was bietest du nur auf Anfrage/als PPV?
    • Was bietest du regelmäßig im Abo?

Mini-Regel: Wenn du dich beim Aufschreiben schon unwohl fühlst, ist es später im Chat doppelt so schwer. Schreib’s jetzt.

Phase 2 (Tage 15–45): Angebot & Pricing ohne Stress testen

Ein robustes, simples Setup:

  • Abo: Tutorials + regelmäßige Updates (dein Kern)
  • PPV: tiefe Breakdowns („Full choreography in 3 angles“), Custom-Requests (nur wenn du willst)
  • Bundles: „Tutorial Pack: 4 Wochen Chorus“

Wichtig: Deine Pricing-Psychologie sollte sich an deinem Wert orientieren, nicht an Angst. Angst macht billig. Wert macht ruhig.

Phase 3 (Tage 46–90): Retention = dein Haupthebel

Retention ist die stille Superpower. Hier wirst du „brand-like“:

1) Serien statt Einzelposts

  • „Dienstag: Technique Tip“
  • „Freitag: Cover Drop“
  • „Sonntag: Q&A / Practice Log“

2) Onboarding für neue Abos Automatische oder manuelle Willkommensnachricht (kurz):

  • was sie hier bekommen
  • wo sie starten sollen („Beginne mit Tutorial #1“)
  • wie sie Wünsche äußern können (mit Grenzen)

3) Kommentar-Angst entschärfen (emotional & praktisch) Du willst Resilienz – nicht durch „Abhärten“, sondern durch Systeme:

  • Filter & Moderation: Blocken ist Selfcare, nicht Drama.
  • Antwort-Vorlagen (3 Sätze reichen):
    • „Danke fürs Feedback. Ich bleibe bei meinem Konzept.“
    • „Das biete ich nicht an. Viel Erfolg beim Finden des passenden Accounts.“
    • „Respektvoller Ton oder keine Antwort.“
  • Zeitfenster: Antworte nicht, wenn du müde bist. Lege „Office Hours“ fest.

Das ist kein Luxus. Das ist professionelle Creator-Hygiene.


„Welche Stars machen OnlyFans?“ – die eigentliche Frage dahinter

Die Frage ist oft: „Muss ich mich verändern, um zu verdienen?“
Meine Antwort als Editor: Du musst dich weiterentwickeln, ja – aber nicht in eine Richtung, die dich klein macht.

Promis zeigen nur, dass die Plattform mainstreamiger geworden ist und dass sehr unterschiedliche Nutzungsstile möglich sind. Kerry Katona etwa beschreibt OnlyFans als pragmatischen Einkommensweg und spricht offen über hohe Einnahmen. (Quelle: Mail Online, 2026-01-17) Das kann inspirieren – oder Druck machen. Für dich ist es am wertvollsten als Reminder: Monetarisierung ist legitim, aber sie braucht ein Konzept, das zu deiner Identität und zu deiner mentalen Gesundheit passt.

Wenn du Tanz-Tutorials anbietest, hast du einen Vorteil, den viele „Stars“ nicht haben: Du lieferst wiederholbaren Nutzen. Nutzen baut Vertrauen. Vertrauen baut Stabilität.


Eine kleine, sichere Wachstums-Checkliste (für dein nächstes Posting)

Bevor du etwas veröffentlichst, frag dich kurz:

  1. Passt es zu meinen 3 Content-Säulen?
  2. Kann ein neuer Fan in 10 Sekunden verstehen, was er hier bekommt?
  3. Ist meine Grenze klar (notfalls ohne Diskussion)?
  4. Fühlt sich der Post wie „ich“ an – oder wie Angst?
  5. Habe ich einen nächsten Schritt (CTA), der nicht drückt?
    Beispiel: „Wenn du den Chorus lernen willst: Tutorial ist im Abo.“

Wenn du bei Punkt 4 stolperst: Pause. Du musst heute nicht „mutig“ sein. Du musst nur konsistent sein.


Wenn du international wachsen willst (ohne dein Branding zu verwässern)

Du lebst in Deutschland, kommst aber aus einem internationalen Kontext – das ist ein echter Vorteil. K‑pop ist global. Dein Content kann mehrsprachig funktionieren, ohne dass du dich zerreißt:

  • Doppelte Captions (DE/EN) bei Tutorials
  • Einheitliche Begriffe (Counts, Parts, „chorus“, „pre-chorus“)
  • Content-Recycling: Ein Tutorial = 5 kurze Clips für Social

Und wenn du irgendwann externe Distribution willst: Das ist genau der Punkt, an dem ein Netzwerk hilft (Koops, Cross-Promo, Listing, SEO). Wenn es sich stimmig anfühlt, kannst du später ganz leicht „join the Top10Fans global marketing network“ als optionalen Schritt nutzen – aber erst, wenn dein Kern sauber steht.


📚 Weiterführende Artikel (kuratiert)

Wenn du tiefer einsteigen willst, hier drei passende Einordnungen aus der aktuellen Berichterstattung:

🔸 Laura Müller, OnlyFans und Goethe: Promi-Kolumne
🗞️ Quelle: Loma News – 📅 2026-01-16
🔗 Artikel lesen

🔸 Creator Economy größer als gedacht (Analyse)
🗞️ Quelle: Fortune – 📅 2026-01-18
🔗 Artikel lesen

🔸 Kerry Katona: „Millionen“ mit OnlyFans verdient
🗞️ Quelle: Mail Online – 📅 2026-01-17
🔗 Artikel lesen

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